Sonntag, 18. Januar 2015

iPILOT Hamburg – Ein Flug im professionellen Flugsimulator


Endlich sollte nun der Tag sein, an dem ich meinen Gutschein für einen Flug im Simulator von iPilot.de in Hamburg einlösen wollte. Bekommen hatte ich den Gutschein von meinem Bruder und meiner Schwägerin, anlässlich meines 50. Geburtstages. Euch nochmals auf diesem Wege, ein herzliches Dankeschön für dieses tolle und großzügige Geschenk!



Empfangen wurde ich bei iPilot.de von einem freundlichen, sympathischen und erfahrenen Instruktor, der ebenso wie ich vom virtuellen Fliegen begeistert war. Als Home-Cockpit-Verrückter interessierte mich natürlich als allererstes sämtliches technische zum Bau und zur Konstruktion rund um diesen professionellen Flugsimulator. Meine vielen Fragen wurden mir mit unendlicher Geduld erklärt und mir wurde auch die Gelegenheit gegeben, einen ausgiebigen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Alle meine Fragen wurden mit viel Geduld beantwortet

Das Cockpit, welches dem eines Airbus A-320 exakt nachgebaut war, lies mir schon beim ersten Anblick einen leichten Schauer über den Rücken laufen. Ein gigantisches Teil! Nachdem ich auf den Captains-Seat Platz genommen hatte, erfolgte zunächst ein ausführliches Briefing zu den verschiedenen Anzeigen und wichtigsten Bedienelementen. Das meiste war mir ja bereits aus meinem eigenen Home-Cockpit bekannt. Die dem Original exakt nachempfundenen Schalter und Knöpfe die hier verbaut waren, fassten sich jedoch ganz anders an. Die gesamte Haptik war einfach überwältigend, fühlte sich extrem gut und ließ sich exakt bedienen. Insgesamt viel ‚echter‘ an als in meinem eigenem Cockpit bei mir zuhause im Hobby-Keller.


Ein kurzes Einweisungsbriefing und dann sollte es endlich losgehen...

Als Außenansicht für einen professionellen Simulator-Flug, hätte ich mir eigentlich eine 3-Beamer-Variante mit einer 180⁰ Rundsicht gewünscht. Hier im Simulator wurde die Außenansicht allerdings durch drei große TFT-Fernseher realisiert. Dieses tat der ganzen Sache allerdings überhaupt keinen Abbruch, denn auch mit den drei TFT-TVs hatte man einen ungefähren Sichtwinkel von 120⁰ und hatte auch mit diesem Monitor Set-Up das Gefühl mitten im Geschehen zu sein. Zumindest ließ die Außenansicht für mich bei den folgenden Flügen keinerlei Wünsche offen und übertraf bei weitem die meines heimischen Beamers, der lediglich eine große Außenansicht mit einer Auflösung von 1024x768 Pixeln an die Kellerwand warf.

Der erste Take-Off


Climb-Speed wird gesetzt

 
Gear-Down Approach John F. Kennedy Airport (KJFK)

 
Taxi to Gate KJFK

Wir wollten die verbleibende Zeit optimal nutzen und starteten daher nach dem kurzen Briefing als erstes einen kurzen Flug zum J.F. Kennedy-Airport in New York. Nach der Landung und dem Taxi zum Gate, folgte dann ein Flug vom Hongkong International Airport zum legendären und mittlerweile stillgelegten Flughafen Kai-Tak, mit dem berühmten und abenteuerlichen Anflug nur knapp über die Dächer der Stadt hinweg. In der Realität durften ausschließlich sehr erfahrene und speziell auf den Anflug geschulte Piloten auf diesen Flughafen landen. Als Abschluss folgte dann noch ein Anflug auf den berühmten Flughafen der paradiesischen Karibikinsel St. Maarten. 


Anflug auf den Kai-Tak Airport (VHHX)

 
Anflug Kai-Tak nur knapp über den Dächern der Stadt

 
Kurz vor den Touch-Down nach der extrem steil zu fliegenden Rechtskurve

 Die Zeit während dieser drei tollen Flüge, verging leider buchstäblich wie im Fluge und war gefühlt natürlich viel zu schnell vorbei. Ich kann wirklich jeden ‚Home-Cockpit-Fan‘ einen Besuch bei iPilot uneingeschränkt empfehlen. Es war ein wirklich unglaublich spannendes und tolles Erlebnis, einmal einen professionellen Simulator zu fliegen. Insbesondere für den Weiterbau an meinem heimischen Cockpit konnte ich viele Anregungen und Eindrücke mit nachhause nehmen und es wird mit Sicherheit auch nicht mein letzter Besuch bei iPilot gewesen sein.


Anflug auf Sint Maarten (Niederländische Antillen)

 
Kurz vor dem Touch-Down auf dem Princess Juliana International Airport (TNCM)

Nochmals herzlichen Dank an Müller & Janin :-)