Dienstag, 29. Mai 2012

Herstellung der Panels

Die Panels


a.) Zunächst werden mit einem Grafikprogramm die Panels in Originalgröße nachgezeichnet. Ich nutze hierzu überwiegend das kostenlose Programm GIMP. Das Programm findet ihr hier zum Download: http://www.gimp.org/downloads. Der Farbausdruck der Panels erfolgt dann auf ganz normalem Papier mit einem Farblaser- oder Tintenstrahldrucker.

Das Programm GIMP 2.8


b.) Die ausgedruckten Panels werden ausgeschnitten und mit einem handelsüblichen Laminiergerät eingeschweißt. Anschließend werden die Aussparungen für die Schalter mit einer Schere ausgeschnitten.


Laminiergerät der Fa. Quigg

Die zurechtgeschnittenen Panels


c.) Als nächstes werden PVC-Hartschaumplatten mit einer Stichsäge auf das benötigte Maß gesägt. Ich benutze graue Platten in 3 mm Stärke der Fa. Palram Palight, ehältlich im Baumarkt Max Bahr.

PVC Hartschaumplatte

 
d.) Die einlaminierten Panels werden aufgelegt und die Aussparungen für die Schalter auf den Hartschaumplatten angezeichnet. Anschließend werden mit einem Holzbohrer die angezeichneten Aussparungen aus den PVC-Platten ausgebohrt. Bei Bedarf können die Hartschaumplatten auf eine Rahmenkonstruktion aufgeschraubt werden.

Die bearbeitete PVC-Platte

 
e.) Jetzt werden die einlaminierten Panels nur noch mit normalem Bastelkleber auf die PVC-Hartschaumplatten aufgeklebt und die Schalter können montiert werden.

Das "fertige" Panel


Die so hergestellten Panels sind zwar nicht Hintergrundbeleuchtbar, sehen aber optisch wirklich ausgesprochen nett aus. Meine sämtlichen anderen Versuche mit hintergrundbeleuchtbaren, halbtransparenten Panels auf Plexiglas schlugen gänzlich fehl. Das Plexiglas ließ sich mit keinen meiner Werkzeuge exakt und ohne zu splittern schneiden. Entweder litt das Material selbst, oder es litt das Schneidwerkzeug. Letztendlich habe ich mich dann für die obige Variante entschieden. Die PVC-Hartschaumplatten sind wirklich sehr einfach und unkopliziert zu be- und verarbeiten. Das Material ist wie für das Projekt gemacht...


Dienstag, 8. Mai 2012

Ready for Departure

Herzlich Willkommen! Hier entsteht ein neuer Blog...

Für die meisten Menschen fügt sich dieser Blog in die lange Liste des überflüssigen Internet-Spam ein. Hier wird über Dinge berichtet, von denen Viele überhaupt nichts wissen wollen. Für die Anderen – die Interessierten - gib es zum Thema Home-Cockpit bereits unzählig viele, detaillierte Dokumentationen im Internet. Warum denn also noch dieser Blog?

Als bisher nur passiver Leser von Internet-Angeboten zu diesem spezifischen Thema, möchte ich hier allen Interessierten Mut machen, es ruhig auch einmal mit dem Bau eines Cockpits zu versuchen. Es ist gar nicht so schwer und vor allen gar nicht so teuer, wie es vielleicht auf dem ersten Blick scheinen mag. Das Thema ist zwar komplex, aber nicht kompliziert. Die virtuelle Fliegerei ist zudem ein interessantes und entspannendes Hobby und ein schöner Ausgleich zum ermüdenden Berufsalltag. Beisteuern möchte ich hier meine gesammelten Erfahrungen, persönlichen Betrachtungen und Meinungen zum Thema. Und wenn ich eventuell hier auch noch eine Orientierung im Umgang mit auftretenden Problemen beim Cockpit-Bau geben kann, freut mich das einfach! Die meisten anderen Webseiten zum Thema finden sich in englischer Sprache. Durchgehend auf Deutsch verfasste Seiten gibt es nicht so wirklich viele. Ich werde in diesem Rahmen daher hier auch ausschließlich auf Deutsch schreiben.

Gern darf über den Inhalt des Blogs auch diskutiert werden. Alle sind herzlich eingeladen dabei mitzumachen. Anregungen, Fragen oder auch Kritik sind jederzeit willkommen.

Also, "Follow Me" - Viel Spaß dabei wünscht  
Loeffel

Ein "Follow-Me-Car" auf dem Hamburg Airport (EDDH)